Laucherenstock Bannalp

Die Lawinenbedingungen um Engelberg waren gut (gem. SLF “mässig”). Den Chaiserstuhl kennen wir zu genüge, darum war der Laucherenstock an der Reihe. Die Crew war wieder einmal komplett und los...

Die Lawinenbedingungen um Engelberg waren gut (gem. SLF “mässig”). Den Chaiserstuhl kennen wir zu genüge, darum war der Laucherenstock an der Reihe. Die Crew war wieder einmal komplett und los ging’s Richtung Engelberg. Am heutigen Tage waren alle Equipments am Start: Tourenski’s, Firnski mit Snowboard (Neueinsteiger), Splitboard und Schneeschuh mit Snowboard. Kurzum hatten wir die ganze Palette von möglichem Aufstiegsgeschirr vereint.

Nach anfänglichem Schreck von Dani, der zu Beginn der Tour meinte, er habe seine Felle für die Firnski’s vergessen, lief eigentlich alles nach Plan. Bis sich nach wenigen Höhenmetern ebenfalls Dani’s schlecht abgestimmte Lotter-Bindung, die suboptimal auf seinen Snowboardschuh passte, sich immer wieder bemerkbar machte. Weiter war es die nicht funktionierende Steighilfe, ebenfalls des Firnski-Neulings Dani, die sich ziemlich störrisch beim Anstieg verhielt. Äusserungen von Dani zu Martin’s Splitboard verstummten zu diesem Zeitpunkt gänzlich…

Den Gipfel liessen wir aber aufgrund von WC-Dringlichkeiten des Firnski-Neulings sausen (es wäre auch mehr ein kraxeln gewesen). Wir machten kurz unterhalb vom Gipfel Rast und entschieden uns, da die Zeit schon vorangeschritten war, die steile Abfahrt in Angriff zu nehmen. Also umrüsten, Aufstiegsgeräte auf den Rücken schnallen und los! Es gibt besseren Schnee für Talfahrten und vorallem für die Skifahrer unter uns war es eher mühsam (Tom), die einzelnen Schwünge einigermassen aneinander zu reihen. Etwas pulvriger und der felsdurchsetzte Hang wäre ein Traum geworden, für den es aber sehr gute Bedingungen braucht, um ihn zu fahren! Wie gesagt, das Lawinenbulletin war mässig und auch die steilen Aufstiege waren sicher zu machen.

In der Bannalp ging’s dann auf ein Bier in die Gaststube, das die eine oder andere Aufstiegsschwierigkeit schnell vergessen liess.

Die Talabfahrt konnte wir nur bis zur Hälfte machen, da zuwenig Schnee bis ins Tal lag. Bei einem Bauernhof gab’s dann bei einem sehr zuvorkommenden Bauern 2 Fahrten à CHF 2.– ins Tal mit einer sehr in die Jahre gekommenen roten Gondel (siehe Bild). Wir kamen heil an!

Alex

Rast unterhalb Laucherenstock

Unterhalb des Gipfels

Laucherenstock, Crew im Aufstieg

kurzer Zwischenstopp im Aufstieg

Martin und Dani in einer Traverse

Gondel Bannalp

In die Jahre gekommene Gondelbahn für die Talabfahrt.

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