Wissmeilen statt Spitzmeilen

Das neue Jahr hat gut begonnen! Erste Tour bereits am 2. Januar zum Spitzmeilen. Die Besteigung des Gipfels war geplant. Es kam anders, nämlich die Besteigung des Wissmeilen gerade nebenan....

Das neue Jahr hat gut begonnen! Erste Tour bereits am 2. Januar zum Spitzmeilen. Die Besteigung des Gipfels war geplant. Es kam anders, nämlich die Besteigung des Wissmeilen gerade nebenan. Über Nacht hats traumhaften Pulver hingerieselt und am Morgen war das Wetter bestens! Vom Tannenboden gings per Bähnli in den 2020m hohen Maschgenkamm von wo wir nach Panüol auf 1800m abfuhren. Dort dann weiter zur Alp Fursch, wo es nur noch bergauf Richtung Spitzmeilen ging.

Das nächste mal müssen wir unbedingt die Bahn bis in den Leist auf 2222m nehmen, dann gibts von dort schon mal ne’ super Abfahrt nach Panüöl! (aber das einfach fürs nächste Mal…).

Spitzmeilen

Der Aufstieg ging gut, obwohl uns ein bissiger Wind entgegen blies. Viele Leute waren nicht unterwegs, es war recht ruhig im pulvrigen Aufstieg Richtung Spitzmeilenhütte. Vor der Hütte ging’s dann rechts über einen Grat zum steinernen Turm, dem Spitzmeilen. Da dieser aber ziemlich eingeschneit war (der Gipfel ist über ein Stahlseil in einem Couloir zu erklettern) und der Nebel die Sicht innert kürze auf fast Null reduzierte, entschieden wir uns, den direkt daneben liegenden Wissmeilen zu besteigen. Gesagt getan, kamen wir oben an und rüsteten schnell unser Material auf Abfahrt um. Sobald der Nebel für kurze Zeit die Sicht freigab, droppten wir in den wunderbar pulvrigen Gipfelhang hinunter zurück zur Alp Fursch, wo wir uns einen oder zwei Kafi-Lutz gönnten und uns über die wunderbare Abfahrt freuten.

Alex

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