Madrisa-Rundtour

Madrisa – Gargellen – St. Antönien: Samstagmorgen 4.50 Uhr Tagwach! Es gibt schönere Momente im Leben… aber der Tag verspricht Sonnenschein mit einer Lawinensituation die trotz Gleitschneelawinen gut ist. 7.15 Uhr...

Madrisa – Gargellen – St. Antönien: Samstagmorgen 4.50 Uhr Tagwach! Es gibt schönere Momente im Leben… aber der Tag verspricht Sonnenschein mit einer Lawinensituation die trotz Gleitschneelawinen gut ist. 7.15 Uhr nehmen wir den Zug in Küblis nach Klosters und dann rauf in die Madrisa. Unser Tour führt über’s Madrisajoch in die Gargellen und dann zum St. Antönierjoch und runter nach St. Antönien im Rätikon. Bis auf einen Verfahrer ins falsche Tal (kann passieren) war’s suppa Buamn!

Die Lawinensituation war gem. SLF gering/mässig und somit perfekt für die Tour am Samstag. In Küblis stellten wir unseren Wagen ab und fuhren mit der Bahn nach Klosters. Dort zogen wir uns ein Bahnticket Gargellen einfach für schlampig-satte 39.– Stützli rein! Etwas deftig wie wir fanden aber man soll die sympatischen Bündner ja unterstützen.

Unsere Route
Diesmal nahmen wir vom Ausstieg des obersten Lifts direkt den Steilen Hang rechts hoch, entlang dem Grat bis zum Drop-in der uns dann per Traverse zum Madrisajoch führte. In den Nordhängen war noch schöner Pulver, die Südhänge rund um uns herum waren zum Teil bereits dreckig braun, spricht es muss vor kurzem bei den relativ hohen Temperaturen so einiges den Hang hinunter gekommen sein! Also trotz des vermeintlich guten Lawinenbulletins aufgepasst!

Ausschnitt Tourenkarte Madrisa

Ausschnitt Tourenkarte Madrisa

Vom Madrisajoch (der Aufstieg machte diesmal auch den Splitboard-Ridern keine Mühe) fuhren wir dann ins falsche Tal ein, was uns aber durch einen nochmaligen kurzen Aufstieg doch noch in die Gargellen nach Österreich gelangen liess. Schwein gehabt! Im Tal ging’s dann nochmals mit der Bahn hoch bis zum obersten Liftausstieg. Von dort nahmen wir den Anstieg ins St. Antönierjoch in Angriff, zurück ins Schweizerländle.

Zurück in der Schweiz
Vom windigen St. Antönierjoch ging’s dann runter in den Rätikon nach St. Antönien. Der Himmel wurde auf unserer Abfahrt mehr und mehr bedeckt, so wie es der Wetterfrosch vorausgesagt hatte. Kurz nach dem Mittag erreichten wir dann die Beiz wo es was zu beissen und zu trinken gab, bevor wir um 15.00 Uhr das gut besetzte Postauto zurück nach Küblis bestiegen.

Alex

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